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SVR-Abteilungsversammlung am 16. Mai 2003 im Vereinsheim
Aufwärts durch gute Jugendarbeit
Abteilungsvorsitzender Uwe Bauer einstimmig wiedergewählt
Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten, diese Vorgabe machten sich auch die Kicker des SV Reudern bei der Abteilungsversammlung am vergangenen Freitag im vereinseigenen Sportheim zu eigen. Ohne den Punkt Verschiedenes wäre der Abpfiff bereits nach einer Stunde ertönt.
Ruhig und harmonisch verlief die Versammlung. Abteilungsvorsitzender Uwe Bauer, der nach der einstimmig erteilten Entlastung des gesamten Ausschusses ebenso wie Jugendleiter Thomas Albrecht und AH-Leiter Peter Bayer einstimmig wiedergewählt wurde, freute sich in seinem Rechenschaftsbericht über den deutlichen Aufwärtstrend bei den Aktiven, der erst durch die gute Jugendarbeit der letzten Jahre möglich geworden ist. Diesen Weg möchte die Mannschaft von Trainer Sezgin Özbey in der neuen Saison konsequent fortsetzen, wie der stellvertretende Abteilungsvorsitzende Markus Hiller im Bericht der Aktiven formulierte. Ein besonderes Augenmerk will man künftig auch auf die Disziplin legen. Für Uwe Bauer ist dies nicht nur ein Ziel beim Spielbetrieb, sondern auch außerhalb. Er appellierte an die eigenen Fans, Fairness walten zu lassen, den Gegner und Unparteiischen zu respektieren und nicht durch ständige Verbalattacken negativ aufzufallen.
In der neuen Spielzeit schickt der SVR vermutlich sechs Nachwuchsteams ins Rennen, nachdem man in der zu Ende gehenden Saison erstmals seit vielen Jahren keine D-Jugend zusammen bekommen hatte. Eine B-Jugend wird es allerdings wieder nicht geben.
Nicht nur der Abteilungschef wünscht sich, dass künftig mehr aktive und ehemalige Spieler als Jugendtrainer einspringen und ihre Erfahrungen weitergeben. Außerdem forderte er die Jugendtrainer auf, sich über die Angebote des WFV zu qualifizieren und zumindest einen Basis-Lehrgang zu belegen. Gefordert wurde vom stellvertretenden Jugendleiter Rudi Fritz auch ein Ansprechpartner bei den Aktiven, der sich ganz gezielt um die aus der Jugend dazustoßenden Spieler kümmert. Nach dieser Saison verstärken bei den "Hirschen" wieder acht Eigengewächse den Kader der ersten und zweiten Mannschaft.
Bei den Senioren ist nach etlichen Turbulenzen auch wieder Ruhe eingekehrt. Kompetenzrangeleien gibt es nicht mehr, die Aufgaben wurden neu verteilt.
Die Kassensituation bei den SVR-Kickern ist in Ordnung. Kassier Thomas Hiller präsentierte trotz vieler Investitionen ein solides Zahlenwerk. Nicht zuletzt deshalb lobte SVR-Vorstandssprecher Erich Rüb: "Die Fußballer sind mehr denn je das Aushängeschild des Vereins." Was aus den Berichten zu entnehmen war, sei nur die Spitze eines Eisberges dessen, was hinter den Kulissen geleistet werden müsse.